Die Autoren des Spiels

  • Matt Dunstan

    Mein Eintritt in die Welt der Spiele war vermutlich der Moment, als ich mit 7 Jahren von meiner Tante ein Reise-Schachset bekam – meine Mitschüler und Lehrer, die ich damals in den Schulpausen zwang, gegen mich zu spielen, wären von meiner gegenwärtigen Tätigkeit jedenfalls nicht überrascht!

    Obwohl ich in einem australischen Provinznest aufgewachsen bin, von dem ihr noch nie was gehört habt (Muswellbrook), hatte ich das Glück, dass eines Sommers ein Exemplar der „Siedler von Catan“ den Weg von der anderen Seite der Erde in das Haus eines Freundes fand, und von da an hatte es mich erwischt.

    Nach meinem Umzug nach Cambridge 2010 lernte ich Brett kennen, und obwohl wir uns manchmal beharken wie ein altes Ehepaar, sind wir meiner Meinung nach ein tolles Autorenteam geworden (solange Brett rot spielen darf).

    Elysium ist die erste Veröffentlichung unserer gemeinsamen Anstrengungen und daher muss ich folgendes loswerden:
    - Als erstes und am meisten muss ich Brett dafür danken, dass er ein so angenehmer Zeitgenosse und ein noch besserer Spieleautor ist.
    - Gleich danach kommt das Team der Space Cowboys, die ihre Leidenschaft und Gewissenhaftigkeit beigesteuert haben, um ein wirklich schönes Spiel herauszubringen.
    - Und natürlich auch ein Dank an all die selbstlosen Testspieler in Cambridge und London.

    Schließlich danke ich meiner Familie und Terezie, die allen möglichen Unsinn von mir erdulden mussten (der hoffentlich durch eine ebenso große Liebe ausgeglichen wird!).

  • Brett J. Gilbert

    Die netten Leute von den Space Cowboys haben mich gebeten, über mich zu schreiben. Ich schreibe lieber über sie!

    Matt und ich schulden ihnen einen großen Haufen Dankbarkeit für ihren Glauben an unsere Ideen und für ihre unglaublich kreative Arbeit an Elysium, die unser Spiel in etwas geradezu Mythisches, Wunderbares und absolut Schönes verwandelt hat. Was meinen Co-Autor und Essen-Gefährten Matt angeht: Ohne sein Talent und seinen Enthusiasmus wäre das Spiel schlicht nicht möglich gewesen. Zusammenarbeit ist eine Art kreativer Streit, der nicht durch Kompromisse zum Ziel führt, sondern durch die Einsicht, dass die Idee dieses anderen Typen besser als die eigene ist. Doch das Ergebnis dieses seltsam spielerischen Kampfes ist nie sicher, weshalb es besonders spannend ist, diese Worte so kurz vor dem Tag der Abrechnung (also, der Veröffentlichung!) zu schreiben.

    Dank gebührt auch den stets bereitwilligen Testspielern, die uns bei unserer Suche geholfen haben, vor allem den eklektischen, exzentrischen und normalerweise kaum zu beeindruckenden Mitgliedern von Playtest UK in Cambridge und London; ihr wisst, wer ihr seid!

    Und was mich angeht: Obwohl es vielleicht viel zu erzählen gäbe, habe ich nun leider keinen Platz mehr, um es zu erzählen...


Die 8 Künstler

  • Cari

    illustrierte Apollon

    Umgeben von Testosteron und zweideutigen Witzen hat Cari sechs Jahre damit verbracht, 3D-Animationen von Monstern, Waffen und Riesenrobotern für die Videospielindustrie zu erstellen. Danach beschloss sie, zu ihren geliebten Wurzeln zurückzukehren: Dem Zeichnen.

    Elysium ist ihr allererstes Projekt als professionelle Illustratorin, also seid nachsichtig!

    Obwohl sie eigentlich lieber Pinup-Girls zeichnet, die sich vor allem durch ihre Idealmaße auszeichnen, hat Cari die Zusammenarbeit mit einer solchen Bandbreite an Künstlern sehr zu schätzen gewusst und möchte sich ganz herzlich bei Philippe Mouret für diese Gelegenheit bedanken.
    Bis zum nächsten Mal!

  • John McCambridge

    illustrierte Arès

    Wie in dem irischen Volkslied „The Wild Rover“ bin ich ein ziemlicher Vagabund; geboren in Ballycastle, im nordirischen County Antrim.
    Nach der Universität zog ich nach Frankreich und arbeitete als freier Künstler und Concept Artist in der Videospielindustrie.
    2006 kehrte ich zurück nach Großbritannien, bevor ich mich für ein paar Jahre in Warschau niederließ. Trotzdem blieb ich immer in Kontakt mit Frankreich als ein Zentrum künstlerischen Schaffens und ich arbeitete weiter an Titelbildern für Comics (Durandal und Troja für Editions Soleil).

    Ich bin mit Volkssagen aufgewachsen, die meine Leidenschaft für Geschichte und Mythen rund um den Globus geweckt haben.
    Daher war es großartig, mit dem Team der Space Cowboys und gemeinsam mit hervorragenden Künstlern für dieses Projekt zu arbeiten; Elysium war einfach unglaublich für mich, da es einige meiner Leidenschaften abdeckte: Heldensagen, Mythologie, die griechische Antike. Was meine Person angeht, lebe ich inzwischen in Cambridgeshire, dem flachen Landstrich im Osten Englands, zusammen mit meiner Partnerin Sarah und meinen Sohn Fergus, der mich auf Trab hält.

  • Vincent Dutrait

    illustrierte Athéna

    Seit zwei Jahrzehnten mit Pinsel und Farbe auf Papier arbeitend, lernte ich Illustration an der Ecole Emile Cohl, zu der ich danach als Lehrender zurückkehrte.
    Meine bevorzugten Themen sind Fantasy und Abenteuer für Jugendliche und die Welt des Rollenspiels. Seit einiger Zeit fühle ich mich auch in der Welt der Brettspiele zu Hause.

    So kann ich mich an überraschenden Projekten wie Elysium beteiligen, das durch vieler Hände Arbeit entstanden ist und verschiedene Berufswelten und Zeichenstile vereint!

  • Pascal Quidault

    illustrierte Hadès

    Nachdem bei Splendor diverse Bleistiftminen in der raffinierten und vornehmen Welt der Juwelen verschlissen wurden, meldete sich der unwiderstehliche Drang danach, in verspieltere, kindischere und buntere Welten einzutauchen.

    Insofern war sofort klar, welchen Teil des Elysium-Projektes ich illustrieren wollte: Hades, den Totengott.

    Jede Menge Spaß, Glitzern, ein paar Luftballons, und ... äh ... Moment, Ich - aaah ...“

  • Didier Poli

    illustrierte Héphaïstos

    Nachdem ich ein paar Jahre lang bei Emile Cohl und den Gobelins meine Waffen geschärft hatte, folgten meine ersten Gefechte auf dem Feld der Animation.

    Seitdem konnte man mich auf allen möglichen Schlachtfeldern finden (Comics, Videospiele, Brettspiele, Werbung ...) mit ein paar Heldentaten, auf die ich richtig stolz bin.
    Seit ein paar Jahren orientiere ich mich in eine mehr künstlerische Richtung, aber ein Angebot wie dieses, mich auf dem Spielplatz der Illustratoren zu tummeln, würde ich niemals ablehnen.

    Für mich als großer Fan griechischer Mythologie war Elysium das perfekte Projekt ... und was für ein Team!
    Es ist eine Ehre, hier dazuzugehören – danke, Philippe.

  • Emmanuel Roudier

    illustrierte Hermès

    Hallo Spieler!
    Wie herrlich, meine prähistorischen Charaktere mal beiseitelegen zu können, um ein paar Karten von Elysium zu illustrieren.

    Und was für Karten! Könnte man von einem besseren Typ als Hermes träumen, dem coolsten aller Olympischen Götter, dem schicksten mit seinem Hut und seinen italienischen Schuhen und außerdem dem geheimnisvollsten (Eingeweihte verstehen, was ich meine ...)?

    Es war ein absolutes Vergnügen, nach zehn Jahren mal wieder ein Brettspiel zu illustrieren. Ich fühlte mich wie ein echter Space Cowboy und möchte Philippe Mouret aus tiefstem Herzen danken, mich noch dazu eingeladen zu haben, als die Triebwerke des Shuttles schon am aufheizen waren!

    Viel Spaß.

  • Eric Bourgier

    illustrierte Poséidon

    Diese kleinen Ausbrüche in die Welt der Brettspiele bedeuten neben einer Menge Spaß auch Momente echter Freiheit, oft auch Erforschung des Zentrums meiner Arbeit: Zeichnen. Von der Welt der Comics kommend, ist Zeichnen zwar ganz normal, aber durch das Kreieren einer einzelnen Illustration entsteht ein starker, verdichteter Moment.

    Ein Moment, der einen blitzartig in die aufregenden Anfangsjahre zurückversetzt.

    Hierfür Danke an diese jungen Space Cowboys (naja ... relativ jung) und für ein Spiel, das euch hoffentlich verzaubern wird, also: Auf die Plätze, fertig, losgespielt!

  • Sylvain Guinebaud / Bruno Tatti

    ont illustré Zeus

    Sylvain Guinebaud, geboren 1973, ist Cartoonist und Illustrator. Nach einem Abschluss der Bildenden Künste arbeitete er mit François Froideval, Ange, Nicolas Mitric und Herik Hanna an verschiedenen Comicprojekten. Er arbeitete auch an verschiedenen Brettspielen wie „Guardians Chronicles“, „Piña Pirata“, Eden“ und „Drakerys“ mit.

    Bruno Tatti alias Stambecco ist Kolorist und Illustrator. Zunächst Autodidakt, trug er sich bei den Gobelins ein, um seine Kenntnisse zu vertiefen und seinen Horizont zu erweitern.

    Eins führte zum anderen und er betrat als Kolorist die Welt der Comics, während er sich auch in Illustrationen für Jugendliche, Zeitschriften, etc. versucht...